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Arbeit 4.0 - Gestaltung der Digitalisierung im Einzelhandel - Beteiligung der Beschäftigten und ihrer Interessenvertretungen
Dokumentation der Tagung am 06.03.2017

»Arbeit 4.0 - Gestaltung der Digitalisierung im Einzelhandel - Beteiligung der Beschäftigten und ihrer Interessenvertretungen« - so lautete der Titel der Tagung am 6. März 2017 mit über 100 Teilnehmenden aus dem Berliner Einzelhandel. Im Mittelpunkt der Tagung standen folgende Fragen:

Welche Chancen und Risiken für die Beschäftigten sind mit der rasanten Digitalisierung im Handel verbunden? Wie werden sich die Tätigkeiten und die Qualifikationsanforderungen im Zuge der technologischen Innovationen verändern?

Die lebendige Diskussion über die zukünftigen An- und Herausforderungen sowie über die Gestaltungswege hin zur guten Arbeit im Einzelhandel ist in dieser Dokumentation zusammengefasst. Die Publikation ist hier zu finden.


Digitalisierung der Warenwirtschaftssysteme im Berliner Einzelhandel – eine Bestandsaufnahme
Expertise, März 2017

Die Digitalisierungsprozesse im Einzelhandel beginnen zumeist in den Schaltzentralen – also in den Warenwirtschaftssystemen. Digitale Lösungen ermöglichen, dass umfangreiche Informationen aus den unterschiedlichen Vertriebskanälen, über die Produkte, von den Kundinnen und Kunden und den angeschlossenen Dienstleistern zusammenlaufen und zeitnah und aktuell verfügbar sind.

Mit der Digitalisierung der Warenwirtschaft verändern sich die Anforderungen an die Beschäftigten. Sichtbar wird schon jetzt: Routinearbeiten bspw. bei der Erfassung von Kundinnen- und Kundendaten oder dem Schreiben von Rechnungen und Mahnungen etc. entfallen. Doch wie werden die beratenden Verkaufstätigkeiten in Zukunft aussehen? Kann und wird die fachliche Beratung über das Produkt mittels digitaler Wege ermöglicht und/oder wird die Kunden- und Kundinnenbeziehung, die geprägt ist von Empathie und im Dialog – häufig mit netten Gesten – gänzlich verschwinden? Werden zukünftig die Algorithmen die Aufmerksamkeit der Kundinnen und Kunden auf neue Produkte und aktuelle Angebote lenken? Werden infolge des Einsatzes digitaler Warenwirtschaftssysteme die Verkaufstätigkeiten, deren originärer Bestandteil auch die Interaktion zwischen Menschen war und ist, durch die digitalen Lösungen ersetzt?

Erarbeitet im Rahmen des Projektes „Dienstleistungen zukunftsfähig machen – mit Guter Arbeit 4.0 für Dienstleistungen 4.0 in Berlin“.

Das Papier können Sie hier herunterladen.


Wandel im Office-Bereich der Industrieverwaltungen – am Beispiel der Berliner Chemie- und Pharmazeutischen Industrie
Expertise, Februar 2017

Der Begriff »Industrie 4.0« bestimmt zurzeit eine breite Diskussion über die Perspektiven der Industrie in Deutschland. Robotik, Automatisierung und neue smarte Technologien beeinflussen die Arbeitswelt. Es geht schon heute und auch zukünftig um die Digitalisierung der Wertschöpfungsketten und umfasst auch die klassischen Bürotätigkeiten. Neben besseren Kommunikationsmöglichkeiten stehen neue ergonomische Belastungen. Hinzu kommt: Standardisierung der Arbeit, Zielzahlen, Personalabbau und Konkurrenz mit ausländischen Standorten prägen für viele Verwaltungsstandorte und Büroeinheiten den Arbeitsalltag. Die Folgen für die Bürobeschäftigten sind oftmals Leistungsverdichtung und Stress, und mit dem Wandel der Arbeit steigen zumeist auch die Qualifikationsanforderungen an die Beschäftigten. Fachwissen und Qualifikation werden immer wichtiger und Beschäftigte immer stärker zu Entscheidungsträger/innen und Problemlöser/innen. Es kann und wird somit von tiefgreifenden Umbrüchen und Veränderungen gesprochen. Dies gilt es im Sinne der Beschäftigten zu gestalten.

Die kaufmännischen Dienstleistungen haben in der Berliner chemisch-pharmazeutischen Industrie sowohl ökonomisch als auch beschäftigungspolitisch eine bedeutsame Rolle und stehen somit im Mittelpunkt dieser Expertise, sie umfasst zahlreiche Hintergrundinformationen und Begriffserläuterungen zu den tiefgreifenden Veränderungsprozessen. Die ökonomische Situation der Berliner Chemie- und Pharmabranche wird ebenso wie die Beschäftigungsstruktur skizziert – und darin die Bedeutung der Büroarbeitssegmente. Auch der Wandel in den Office-Bereichen der Industrieverwaltungen und die damit verknüpften geänderten Anforderungen in Bezug auf Arbeit, Arbeitsorganisation und Qualifizierung in den kaufmännischen Bereichen aufgrund der fortschreitenden Digitalisierung in Produktion und Gesellschaft werden ausführlich beschrieben.

Die Expertise können Sie hier herunterladen.


Digitale Arbeitswelt im Berliner Einzelhandel – eine Bestandsaufnahme digitaler Innovationen in den Ladengeschäften (Instore)
Expertise, Januar 2017

Digitalisierung ist in aller Munde. Die Trends des Online- und Offline-Handels bewirken Chancen und Risiken für die Beschäftigten. Über den gegenwärtigen Stand der Digitalisierungstrends im Berliner Einzelhandel gibt die Expertise „Digitale Arbeitswelt im Berliner Einzelhandel – eine Bestandsaufnahme digitaler Innovationen in den Ladengeschäften (Instore)“ Auskunft.

Die Expertise können Sie hier herunterladen.


Digitale Arbeitswelt im Berliner Einzelhandel (Instore) – Technologiekatalog
Januar 2017

Welche digitalen Technologien prägen schon heute und zukünftig die Ladengeschäfte des Handels. Detaillierte Beschreibungen sind im Technologiekatalog „Digitale Arbeitswelt im Berliner Einzelhandel (Instore)“ beschrieben.

Den Technologiekatalog können Sie hier herunterladen.


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