Wertschöpfung im Dienstleistungssektor

2009 wurden 82 Prozent des Bruttoinlandsprodukts Berlins im Dienstleistungssektor erwirtschaftet. Zwischen 75 und 80 Prozent des wirtschaftlichen Wachstums der letzten Dekade gingen allein auf die positive Entwicklung im Dienstleistungssektor Berlins zurück. Um auch künftig diesen Anteil am wirtschaftlichen Wachstum nachhaltig zu stärken, müssen die Dienstleistungssektoren noch stärker in den Mittelpunkt des regionalen Wertschöpfungsprozesses gerückt werden. Dienstleistungen sind Treiber und Schlüssel für nachhaltige Wertschöpfung sowohl in Berlin als auch in anderen großen Metropolen Europas.

Dienstleistungen zukunftsfähig machen - mit Guter Arbeit 4.0 in der Metropolregion Berlin
Dokumentation des Expertinnen- und Expertendialogs, November 2015

Die Dokumentation können Sie hier herunterladen.


Ein Tag voller Dienstleistungen
Leporello, Dezember 2014

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, wie viele unterschiedliche Dienstleistungen Sie an einem ganz normalen Tag in einer Stadt wie Berlin nutzen? Mehr als man denkt, haben wir festgestellt. Deshalb begleiten wir in unserem neuen Leporello die Berlinerin Hatice Kemal durch die Stadt – an einem ganz normalen Arbeitstag. Gemeinsam treffen wir 26 verschiedene Dienstleistungsfacharbeiterinnen und -facharbeiter und erfahren, welche qualifizierte Tätigkeit sie für Hatice und damit auch uns tagtäglich ausüben. Folgen Sie uns.


„Wettbewerbsfaktor „Gute Arbeit"!?“ - Dicke Bretter müssen gebohrt werden
Dokumentation des Fachdialogs, September 2014

In Unternehmen spielt "Gute Arbeit" vor allem im Wettbewerb um die besten Fachkräfte eine zunehmend wichtigere Rolle. Aber lassen sich mit "Guter Arbeit" auch Kunden gewinnen und binden? Welchen Einfluss hat der Ruf als guter Arbeitgeber auf Kundinnen und Kunden? Wie wirbt man mit "Guter Arbeit" bei ihnen? Diese und weitere Fragen wurden am 3. September 2014 auf der Veranstaltung "Wettbewerbsfaktor "Gute Arbeit"?!" zum Thema gemacht und mit rund 50 Teilnehmenden aus Unternehmen unterschiedlicher Branchen, Vertreterinnen und Vertretern von Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden sowie diversen Weiterbildungs- und Beratungseinrichtungen diskutiert.

Hierzu wurde das Thema aus Sicht der Werbung, aus Unternehmensperspektive sowie aus Sicht der Gewerkschaften, Arbeitgeberverbände und Kammern beleuchtet.

Gerade in der abschließenden Podiumsrunde wurde deutlich: Es bedarf noch deutlicher Anstrengungen, damit gute Arbeitsbedingungen in Berlin zu einem bedeutsameren Wettbewerbsfaktor um Kundinnen und Kunden werden. Hierfür müssen im ersten Schritt noch mehr Berliner Unternehmen für die Umsetzung "Guter Arbeit" gewonnen werden. Zudem müssen die Berliner Unternehmen, in denen es bereits "Gute Arbeit" gibt, stärker in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung gerückt werden. Hierdurch - so das Resümé der Runde - schaffe man bessere Rahmenbedingungen für Kundinnen und Kunden, "Gute Arbeit" zu erkennen und entsprechend zu konsumieren und rege zudem andere Unternehmen dazu an, sich stärker für "Gute Arbeit" zu engagieren.

Die Dokumentation der Veranstaltung finden Sie hier.
Im Vorfeld der Veranstaltung wurde auch eine Expertise zum Thema erstellt. Grundlage der Expertise bilden u.a. Interviews mit Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Verbänden und der Wissenschaft und ihre Erfahrungen zum Thema „Gute Arbeit in der Kundenkommunikation als Wettbewerbsfaktor“. Die Expertise finden Sie hier.


Dienstleistungsbranchen fördern – Beschäftigung sichern und ausbauen: Aktivitäten in den Berliner Bezirken,
Erfahrungsaustausch am 11.10.2012

Wie kann eine erfolgreiche Förderung von Dienstleistungsbranchen und -unternehmen in den Berliner Bezirken aussehen? Welchen Beitrag leisten struktur- und beschäftigungspolitische Projekte auf Bezirksebene zur Förderung der Dienstleistungswirtschaft? Wie können vorhandene Potenziale von Dienstleistungsanbieterinnen und -anbietern besser gefördert und genutzt werden? Fragen wie diese standen im Mittelpunkt des Fachdialogs am 11.10.2012, zu dem Vertreterinnen und Vertreter der bezirklichen Berliner Wirtschaftsförderung sowie unterschiedlicher bezirklicher Projekte zusammen kamen. In der gemeinsamen Diskussion mit Vertreterinnen und Vertretern der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen, der Berlin Partner GmbH sowie des Deutschen Gewerkschaftsbundes wurde diskutiert, ob die Schaffung eines Förderclusters „Dienstleistungen“ die Rahmenbedingungen verbessern könnte. Einig war man sich darüber, dass Vernetzung und Austausch notwendig ist, um Dienstleistungsförderung zu intensivieren und auszubauen. Deutlich wurde zudem die Notwendigkeit, gezielte Ansätze von Arbeits- und Strukturpolitik für den Dienstleistungssektor zu formulieren.

Die Dokumentation der Veranstaltung finden Sie hier.


Metropolregionen im Vergleich: Berlin – London – Wien
November 2009
Metropolregionen zeichnen sich dadurch aus, dass sie zur Erreichung von Wachstum und Innovationen in einer Wissensgesellschaft einen wichtigen Beitrag leisten. Im Idealfall stellen sie „Motoren der wirtschaftlichen, gesellschaftlichen, sozialen und kulturellen Entwicklung. Bestimmungsfaktoren für den Einfluss einer Metropolregion reichen von der Entscheidungs- und Kontrollfunktion über ihre Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit bis hin zu ihrer Gatewayfunktion innerhalb eines Landes oder gar Europas.
Eine vergleichende Analyse der drei Metropolregionen Berlin, London und Wien sowie Leitfragenkatalog für Expert/-innengespräche in den Städten Wien und London.


Der Dienstleistungssektor in der Metropolregion Berlin: Wirtschafts- und beschäftigungspolitische Bedeutung
2009
Der Dienstleistungssektor besitzt aus wirtschafts- und beschäftigungspolitischer Sicht maßgebliche Bedeutung für die Metropolregion Berlin. 71,2 Mrd. Euro wurden im Jahr 2008 im Berliner Dienstleistungssektor erwirtschaftet. Das waren mehr als 80 Prozent des Bruttosozialprodukts Berlins (2008: insgesamt 87,5 Mrd. Euro). Dies drückt sich auch im Anteil aus, den der Dienstleistungssektor am Wirtschaftswachstum trägt: 75 Prozent des wirtschaftlichen Wachstums zwischen 2007 und 2008 gingen auf die positive Entwicklung im Dienstleistungssektor zurück. Dienstleistungen wurden dabei einerseits von Personen und Haushalten, aber vor allem auch im Rahmen von Wertschöpfungsketten von Unternehmen aus dem Industrie- und Dienstleistungsbereich in Anspruch genommen.

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